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Die richtigen Anbau- und Sicherheitsteile, die ein Spindelhubgetriebe zu einer kompletten und sicheren Systemlösung machen.

Ein Spindelhubgetriebe ist selten eine isolierte Komponente. Erst in Kombination mit geeignetem Zubehör und passenden Sicherheitsbauteilen entsteht ein funktionales, sicheres und langlebiges Antriebssystem, das optimal auf die jeweilige Anwendung abgestimmt ist. Diese Komponenten erweitern die Funktionalität und schützen sowohl Maschine als auch Bedienpersonal.

Wichtiges Zubehör zur Funktionserweiterung und zum Schutz

  • Faltenbälge und Spiralfederabdeckungen: Flexible Schutzabdeckungen für die Hubspindel. Sie sind in staubigen, schmutzigen oder feuchten Umgebungen praktisch unverzichtbar, um die Spindel vor abrasiven Partikeln und Korrosion zu schützen – und so die Lebensdauer des Gewindetriebs deutlich zu erhöhen.
  • Motoradapter / Motorflansche: Präzise gefertigte Flansche und Adapterplatten, die eine einfache, wiederholgenaue und exakt ausgerichtete Montage von Standard-IEC-Motoren oder Servomotoren am Spindelhubgetriebe ermöglichen.
  • Spindelenden: Die Hubspindel kann mit unterschiedlichen Endbearbeitungen ausgeführt werden, um die Anbindung an die Last zu vereinfachen. Gängige Varianten sind Gewindeenden sowie Gabelköpfe (GK) oder Gelenkköpfe (KGK), die eine gelenkige Verbindung erlauben und kleine Winkelfehler ausgleichen.
  • Verdrehsicherung: Bei der Grundausführung mit translatorischer Spindel verhindert eine integrierte Verdrehsicherung (z. B. Nut in der Spindel, Vierkant-Schutzrohr oder formschlüssige Führung) das Mitdrehen der Spindel, wenn die Last selbst keine ausreichende Führung bietet.

Essenzielle Sicherheitskomponenten

Diese Komponenten dienen der Überwachung des Systems und dem Schutz vor Überlast oder unkontrollierten Bewegungen.

  • Endschalter: Mechanische oder induktive Schalter, die am Hubsystem montiert werden, um die Bewegung in den Endlagen zu begrenzen. Sie liefern ein Signal an die Steuerung, schalten den Motor ab und verhindern so mechanische Kollisionen.
  • Drehmomentbegrenzende Kupplungen (Rutschkupplungen): Zwischen Motor und Getriebe angeordnete Sicherheitskupplungen, die bei Überlast oder Blockade den Kraftfluss begrenzen oder unterbrechen. Sie schützen Motor, Getriebe und Mechanik zuverlässig vor mechanischer Zerstörung.
  • Sicherheitsfangmuttern: Redundante Sicherheitskomponente, vor allem bei Kugelgewindetrieben in sicherheitskritischen Anwendungen (z. B. Personentransport oder Bühnenhub). Die Fangmutter besitzt im Normalbetrieb praktisch kein Spiel; sollte die Hauptmutter verschleißen oder versagen, übernimmt die Sicherheitsfangmutter und verhindert ein unkontrolliertes Absinken der Last.
  • Motorbremse: Elektromagnetische Bremse, direkt am Motor angebaut. Bei nicht selbsthemmenden Systemen – insbesondere Kugelgewindetrieben – ist sie zwingend erforderlich, um die Last im stromlosen Zustand sicher in Position zu halten und ein Nachlaufen oder Absinken zu verhindern.

Die sorgfältige Auswahl von Zubehör- und Sicherheitskomponenten ist ein wesentlicher Bestandteil der Systemauslegung. Sie stellt sicher, dass das Spindelhubsystem nicht nur seine Funktion erfüllt, sondern dies über viele Jahre hinweg sicher, zuverlässig und anwendungsgerecht im realen Betrieb tut.

Jonathan Mildner | Abteilungsleiter Verkauf-Technik

Jonathan Mildner | Abteilungsleiter Verkauf-Technik

Jonathan Mildner leitet bei ZIMM den Bereich Verkauf-Technik. Er verantwortet die Auslegung und sichere Integration von Spindelhubgetrieben, elektromechanischen Aktuatoren und Antriebstechnik – inklusive Zubehör aus dem ZIMM Systembaukasten, klar definierten Schnittstellen, Sicherheitskonzept und vollständiger Dokumentation; die Fertigung nach Zeichnung (Sonderteile/Anpassungen) unterstützt er fachlich.

+43 5577 806-0

ZIMM Group GmbH | Unternehmenszentrale

ZIMM entwickelt und fertigt Industriegetriebe und Antriebstechnik für präzise Linearbewegung und Drehmomentübertragung im industriellen Umfeld. Das Portfolio umfasst Spindelhubgetriebe in 14 Baugrößen mit Hubkräften von 2,5 bis 1.000 kN, elektromechanische Aktuatoren von 25 bis 200 kN sowie ZK Kegelradgetriebe in 4 Baugrößen mit Übersetzungen von 1:1 bis 3:1. Ergänzt wird es durch Kegelradgetriebe der Baureihen KSZ-H, KSZ-2 und KST, Verbindungstechnik, Motorentechnik und Zubehör aus dem ZIMM Systembaukasten, mit dem sich Getriebe, Spindeln, Motoren und Anbauteile zu vollständigen Hubsystemen kombinieren lassen.

In der Fertigung nach Zeichnung stellt ZIMM Antriebselemente von Modul 0,3 bis 12 und bis Ø 1.500 mm her, darunter Stirn- und Kegelräder, Schnecken sowie Kugel- und Trapezgewinde. Guss-, Serienfertigung und mechanische Bearbeitung decken Dreh-, Fräs- und Gussteile bis 500 kg Stückgewicht ab. Getriebefertigung und Fertigung nach Zeichnung erfolgen am Hauptsitz in Lustenau nach ISO 9001:2015; die CNC-Bearbeitung am Standort Sincan/Ankara ist nach ISO 9001:2015, ISO 14001:2015 und ISO 45001:2018 zertifiziert.

Kontaktieren Sie unsere zuständige Ansprechperson über das Formular. Wir melden uns zeitnah mit der passenden Antwort.

Peter Gridling | Bereichsleiter Verkauf

Peter Gridling | Verkaufsleiter

Millenniumpark 3
6890 Lustenau

+43 5577 806-0

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