Der ZIMM ZA-I Inline-Aktuator ist mit Trapezgewindetrieb (Tr) oder Kugelgewindetrieb (KGT) erhältlich. Beide Gewindetriebe wandeln eine Drehbewegung in eine lineare Hubbewegung um, arbeiten aber nach unterschiedlichen Reibungsprinzipien.
Was ist der technische Unterschied?
Bei der Trapezgewindespindel gleiten die Gewindeflanken von Spindel und Mutter aufeinander. Beim Kugelgewindetrieb rollen Kugeln zwischen Spindel und Mutter. Dadurch unterscheiden sich insbesondere die Reibungsverluste und das Halteverhalten.
| Kriterium | Trapezgewindetrieb (Tr) | Kugelgewindetrieb (KGT) |
| Funktionsprinzip | Gleitreibung | Rollreibung |
| Spindelwirkungsgrad in den Auslegungsdaten | Eingängig 0,32–0,39; zweigängig 0,48–0,56 (μ = 0,11) | 0,90 |
| Selbsthemmung | Von Gewindeausführung und Betriebsbedingungen abhängig | Nicht selbsthemmend |
| Motorbremse | Bei zweigängiger Spindel erforderlich | Erforderlich |
| Motoranbindung | Standardkupplung KUZ | Klemmnabenkupplung KUZ-KK |
Welche Gewindetriebe stehen je Baugröße zur Verfügung?
Die angebotenen Spindeldurchmesser und Steigungen unterscheiden sich je nach Baugröße: ZA-I-25 beispielsweise mit Tr 30×6 oder KGT 32×10, ZA-I-50 mit Tr 40×7 oder KGT 40×20, ZA-I-100 mit Tr 55×9 oder KGT 50×20 und ZA-I-200 mit Tr 70×12 oder KGT 80×20. Weitere Varianten sind für die jeweiligen Baugrößen vorhanden.
Welche Angaben bestimmen die Gewindetrieb-Auswahl?
Erforderlich sind Hublast, Hub, Geschwindigkeit, Bewegungszyklus, Einschaltdauer sowie die Anforderungen an das Halten der Last. Die Spindelsteigung wird gemeinsam mit der Antriebsvariante DA, P1 oder P2 und der Eintriebsdrehzahl betrachtet.




