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Die Nennlast ist der Ausgangspunkt – Knickkraft, Spindeldrehzahl und Befestigungsart bestimmen die zulässige Last im Einbau.

Der ZIMM ZA-I Inline-Aktuator ist in vier Baugrößen mit 25, 50, 100 und 200 kN verfügbar. Diese Nennlast gilt als maximale Druck- und Zugkraft, statisch und dynamisch. Ob eine konkrete Ausführung mit der vollen Nennlast betrieben werden darf, hängt von Hub, Einbaulage, Befestigung und Bewegungsprofil ab.

Welche Lastfälle werden unterschieden?

Druck- und Zugkraft sowie statische und dynamische Belastung werden getrennt betrachtet. Bei Druckbelastung begrenzt die kritische Knickkraft die zulässige Axialkraft: Je größer die freie Länge des ausgefahrenen Aktuators, desto geringer die zulässige Drucklast – eine geführte Ausführung erlaubt deutlich höhere Werte als eine ungeführte. Bei langem Hub und hoher Spindeldrehzahl begrenzt zusätzlich die biegekritische Drehzahl die zulässige Geschwindigkeit; sie sinkt mit zunehmender Systemlänge.

Welchen Einfluss hat die Befestigung?

Fix befestigt kann der ZA-I in allen Baugrößen mit der vollen statischen Nennlast auf Druck beaufschlagt werden. Bei Zuglast wirkt die volle Nennlast über die Befestigungsschrauben der Festigkeitsklasse 8.8 in den Durchgangsbohrungen des Gehäuses. Schwenkend mit Lagerbock LB tragen ZA-I-50, ZA-I-100 und ZA-I-200 die volle Nennlast auf Druck und Zug; beim ZA-I-200 gilt im Schwenkbereich zwischen 90° und 45° ein reduzierter Wert. Beim ZA-I-25 ist die Last am Lagerbock auf 19,5 kN Druck, 17,5 kN Zug, 10 kN bei 90° und 9,5 kN bei 45° begrenzt.

Welche zusätzlichen Grenzen sind zu prüfen?

Für die vollständige Auslegung sind Hub und effektiver Arbeitshub, Einbaulage, Art der Führung, Gewindetrieb, Hubgeschwindigkeit und Einschaltdauer erforderlich. Mit steigender Geschwindigkeit und Einschaltdauer sinkt die thermisch zulässige Last – bei Trapezgewinde deutlich stärker als bei Kugelgewindetrieb. Die Laststufe allein legt weder die maximal zulässige Länge noch eine beliebige Kombination aus Geschwindigkeit und Last fest.

Wie wird das erforderliche Antriebsmoment berücksichtigt?

Das Antriebsmoment ergibt sich aus Hublast, Spindelsteigung, Übersetzung der Antriebseinheit und den Wirkungsgraden von Antriebseinheit (DA 1,00, P1 0,98, P2 0,95) und Spindel (Kugelgewindetrieb 0,9, eingängiges Trapezgewinde 0,32–0,39). Die daraus berechnete Motorleistung wird mit einem Sicherheitsfaktor von 1,3 bis 1,5 beaufschlagt; bei kleinen Baugrößen, geringen Drehzahlen und tiefen Temperaturen bis 2. Bei geringer dynamischer Last sind für die Berechnung mindestens 15 % der Nennlast anzusetzen – beim ZA-I-50 also mindestens 7,5 kN –, weil die Leerlaufverluste anteilig stärker wirken.

Jonathan Mildner | Abteilungsleiter Verkauf-Technik

Jonathan Mildner | Abteilungsleiter Verkauf-Technik

Jonathan Mildner leitet bei ZIMM den Bereich Verkauf-Technik. Er verantwortet die Auslegung und sichere Integration von Spindelhubgetrieben, elektromechanischen Aktuatoren und Antriebstechnik – inklusive Zubehör aus dem ZIMM Systembaukasten, klar definierten Schnittstellen, Sicherheitskonzept und vollständiger Dokumentation; die Fertigung nach Zeichnung (Sonderteile/Anpassungen) unterstützt er fachlich.

+43 5577 806-0

ZIMM Group GmbH | Unternehmenszentrale

ZIMM entwickelt und fertigt Industriegetriebe und Antriebstechnik für präzise Linearbewegung und Drehmomentübertragung im industriellen Umfeld. Das Portfolio umfasst Spindelhubgetriebe in 14 Baugrößen mit Hubkräften von 2,5 bis 1.000 kN, elektromechanische Aktuatoren von 25 bis 200 kN sowie ZK Kegelradgetriebe in 4 Baugrößen mit Übersetzungen von 1:1 bis 3:1. Ergänzt wird es durch Kegelradgetriebe der Baureihen KSZ-H, KSZ-2 und KST, Verbindungstechnik, Motorentechnik und Zubehör aus dem ZIMM Systembaukasten, mit dem sich Getriebe, Spindeln, Motoren und Anbauteile zu vollständigen Hubsystemen kombinieren lassen.

In der Fertigung nach Zeichnung stellt ZIMM Antriebselemente von Modul 0,3 bis 12 und bis Ø 1.500 mm her, darunter Stirn- und Kegelräder, Schnecken sowie Kugel- und Trapezgewinde. Guss-, Serienfertigung und mechanische Bearbeitung decken Dreh-, Fräs- und Gussteile bis 500 kg Stückgewicht ab. Getriebefertigung und Fertigung nach Zeichnung erfolgen am Hauptsitz in Lustenau nach ISO 9001:2015; die CNC-Bearbeitung am Standort Sincan/Ankara ist nach ISO 9001:2015, ISO 14001:2015 und ISO 45001:2018 zertifiziert.

Kontaktieren Sie unsere zuständige Ansprechperson über das Formular. Wir melden uns zeitnah mit der passenden Antwort.

Peter Gridling | Bereichsleiter Verkauf

Peter Gridling | Verkaufsleiter

Millenniumpark 3
6890 Lustenau

+43 5577 806-0

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