Der ZIMM ZA-I ist mit Trapezgewindespindel oder Kugelgewindetrieb verfügbar. Ob eine Last ohne Motormoment gehalten werden kann, hängt von der konkreten Gewindeausführung und vom gewählten Haltekonzept ab.
Was gilt bei Kugelgewindetrieben?
Ein Kugelgewindetrieb arbeitet mit Rollreibung und ist nicht selbsthemmend. Bei einem ZA-I mit KGT ist deshalb eine Motorbremse erforderlich. Das gilt für die Antriebsvarianten DA, P1 und P2.
Was gilt bei Trapezgewindespindeln?
Trapezgewindespindeln arbeiten mit Gleitreibung. Bei kleinen Steigungswinkeln kann Selbsthemmung vorliegen. Die Gewindeausführung muss dafür konkret betrachtet werden. Bei zweigängigen Spindeln ist eine Motorbremse erforderlich.
Welche zusätzliche Aufgabe erfüllt eine Motorbremse?
Eine Motorbremse wird auch zur Verringerung des Nachlaufs empfohlen. Das erforderliche Bremsmoment richtet sich nach dem Lastfall und dem Antrieb. Insbesondere bei vertikaler Einbaulage sind Last, Bewegungsablauf und Bremskonzept aufeinander abzustimmen. Das Halteverhalten ist deshalb anhand der gewählten Spindelausführung und der Anforderungen an die Lastaufnahme zu beurteilen.




