Ihre Anforderungen - unsere Lösungen | ZIMM

ZIMM Aktuatoren | Hubkräfte von 25 bis 200 kN für Heben, Positionieren und Verstellen

Bewegungsaufgaben:Heben · Senken · Positionieren · Verstellen · Abstützen · Nivellieren · Aufrichten
Produktgruppe:Elektromechanische Aktuatoren · Elektrozylinder · Inline-Aktuatoren
Hubkraftbereiche:25 bis 200 kN pro Aktuator | ZA-Serie, ZA-I-Serie – 25 · 50 · 100 · 200 kN
Baugrößen: 4
Spindelausführungen:Trapezgewindetrieb · Kugelgewindetrieb
Einsatzbereiche:Maschinen- und Anlagenbau · Automatisierung · Kabel, Draht- und Rohrindustrie · Fahrerlose Transportsysteme · Stahlwasserbau · Seilbahnsysteme · Windenergie · Maritime Logistik · Bühnentechnik · Schrägaufzüge · Luft- und Raumfahrt · Urbane Sicherheits- & Schutztechnik · Holzwirtschaft · Architektur · Intralogistik · Bahntechnik · Verteidigung · Luftfahrt-Bodengeräte (Ground Support Equipment)
Qualitätsmanagement:ISO 9001:2015 · Anforderungen normenoffen und projektspezifisch

ZIMM Aktuatoren sind in sich geschlossene lineare Antriebsachsen mit innenliegender Spindel. Sie heben, senken, positionieren und verstellen Bauteile oder Lasten reproduzierbar – als einzelne Antriebsachse oder als mehrere getrennt angesteuerte Achsen. Mit ZA und ZA-I bietet ZIMM zwei Aktuator-Baureihen für unterschiedliche Antriebskonzepte und Einbausituationen: Beim ZA ist der Antrieb rechtwinklig angeordnet, beim ZA-I koaxial. Beide Baureihen sind in 4 Baugrößen mit Hubkräften von 25 bis 200 kN pro Aktuator verfügbar.

Welche Produktgruppe, Baureihe, Baugröße und Spindelausführung geeignet ist, ergibt sich aus der konkreten Bewegungsaufgabe und den Bedingungen am Einbauort. ZIMM bewertet Bewegungsaufgabe und Einbaubedingungen und unterstützt bei Auswahl und Auslegung. Im ZIMM Systembaukasten lassen sich Spindelhubgetriebe und elektromechanische Aktuatoren mit passenden Spindeln, Motoren, Verbindungswellen, Kupplungen und Anbauteilen zu vollständigen Hubsystemen kombinieren. Tragstruktur, Führung, Verriegelung und das übergeordnete Sicherheitskonzept werden innerhalb der jeweiligen Gesamtanlage festgelegt.

Die ZIMM GmbH entwickelt und fertigt Spindelhubgetriebe, Kegelradgetriebe, elektromechanische Aktuatoren und passende Anbauteile für industrielle Hub-, Stell- und Antriebsaufgaben am Standort Millenniumpark 3, 6890 Lustenau, Österreich.

ZA-Serie | Aktuatoren | ZIMM
Spindel mit Trapez- oder Kugelgewinde
Hochleistungsverzahnung
Standardisierte Flansche und Anbauteile
Korrosionsschutz ab Werk
Integrierte Gleit-Schwenklager
Abgedichtetes Getriebe
Schmierung ohne Standzeiten
Bereit für alle Einbaulagen

ZA-Serie | Aktuatoren

Die Aktuatoren der ZA-Serie von ZIMM sind elektromechanische Linearantriebe zum Heben, Senken, Verriegeln, Neigen, Positionieren und Verstellen von Lasten. Der Motor wird seitlich angeflanscht; die ZA-Serie arbeitet ohne Hydraulikmedium und ist gegenüber Hydrauliklösungen energieeffizienter und wartungsärmer.

Verfügbar in vier Baugrößen von 25 bis 200 kN, wahlweise mit Trapez- oder Kugelgewindetrieb. Die im Gehäuse liegende Spindel und das abgedichtete Getriebe schützen vor Schmutz, Staub und Wasser, hohe IP-Schutzklassen sind möglich. Passende Flansche, Gelenkköpfe, Lagerungen und Endschalter stammen aus dem ZIMM Baukastensystem.

ZA-I-Serie | Aktuatoren | ZIMM
Spindel mit Trapez- oder Kugelgewinde
Flexible Antriebskonfiguration
Standardisierte Flansche und Anbauteile
Korrosionsschutz ab Werk
Integrierte Gleit-Schwenklager
Abgedichtetes Getriebe
Schmierung ohne Standzeiten

ZA-I-Serie | Aktuatoren

Die Aktuatoren der ZA-I-Serie von ZIMM sind elektromechanische Linearantriebe zum Verriegeln, Positionieren und Verstellen. Motor, Getriebe und Spindel liegen in einer gemeinsamen Achse. Diese koaxiale Bauform hält den Antrieb schlank und erlaubt den Einbau auch bei knappem Bauraum.

Verfügbar in vier Baugrößen von 25 bis 200 kN, wahlweise mit 1-stufigem oder 2-stufigem Planetengetriebe oder als Direktantrieb, abgestimmt auf Einschaltdauer und Systemauslegung. Die im Gehäuse liegende Spindel ist vor Schmutz, Staub und Wasser geschützt. Passende Flansche, Gelenkköpfe, Lagerungen und Endschalter stammen aus dem ZIMM Baukastensystem.

In vielen Anwendungen sind elektromechanische Aktuatoren eine Alternative zu Hydraulik-Lösungen, wenn Genauigkeit, Wirtschaftlichkeit und kontrollierte Bewegung im Vordergrund stehen:

KriteriumZIMM ElektromechanikHydraulik
EnergieeffizienzHoch – Energie nur bei BedarfDauernd laufende Pumpe
PositioniergenauigkeitMikrometergenau, reproduzierbarLeckage beeinträchtigt Präzision
WartungsaufwandMinimal, kein FlüssigkeitsmanagementHoch – Öl, Filter, Dichtungen
UmweltverträglichkeitKeine Leckageschäden, leckagefreiÖlverschmutzung möglich
EinbauaufwandKompakt, einfache IntegrationAufwändige Rohrleitungen & Dichtungen
BetriebssicherheitKeine Brandgefahr durch ÖlFeuergefahr bei Leckagen
SynchronisierungMehrere Achsen präzise synchronisierbarAufwändig, anfällig bei Druckabfall
BetriebsgeräuschLeise, keine HydraulikpumpeLaut durch Pumpenaggregate
Steuerbarkeit / DigitalisierungEinfache SPS-Integration, Industrie 4.0Aufwändiger, analoger Charakter
Sauberkeit / HygieneIdeal für Reinraum & LebensmittelÖlrückstände problematisch
ZIMM Systembaukasten | ZA-Serie | Aktuatoren
ZIMM Systembaukasten | ZA-I-Serie | Aktuatoren

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Von der Fahrwerksverriegelung an Portalkränen über mobile Scansysteme bis zur automatisierten Produktionslinie: Moderne Industrieanwendungen stellen höchste Anforderungen an präzise Linearbewegungen – und das oft bei extrem begrenztem Platzangebot. Durch die koaxiale Anordnung von Antrieb und Hubachse (Reihenbauweise) benötigt dieser elektrische Hubzylinder deutlich weniger seitlichen Einbauraum als klassische rechtwinklige Antriebe. Das Ergebnis? Maximale Konstruktionsfreiheit für den Maschinen- und Anlagenbau.

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Weichentransportwagen bringen fertig montierte Weichen direkt vom Montagewerk zur Gleisbaustelle, wo sie unmittelbar eingebaut werden; die ausgebaute Weiche geht im selben Umlauf zur Aufarbeitung oder Verwertung zurück. Die Anwendung umfasst zwei getrennte Antriebsfunktionen: Elektromechanische Aktuatoren von ZIMM übernehmen das Neigen und Positionieren der Weiche, ZIMM Spindelhubgetriebe betätigen das mechanische Befestigungssystem zum Sichern und Lösen der Weichenteile.

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Vier ZIMM Aktuatoren gleichen an den Abstützpunkten Bodenunebenheiten aus und bringen das Fahrzeug in die horizontale Lage. Erst danach wird das Radar in die Betriebsposition bewegt.

Ein elektromechanischer Aktuator ist eine in sich geschlossene lineare Antriebsachse mit innenliegender Spindel. Das Antriebsdrehmoment wird auf die Spindel übertragen. Die Spindel fährt aus dem Gehäuse aus oder ein und erzeugt so die lineare Hub- oder Stellbewegung. Über Übersetzung und Spindelsteigung entsteht aus einer hohen Antriebsdrehzahl eine langsame Bewegung mit hoher Hub- oder Stellkraft. Der Hub pro Antriebswellenumdrehung ist abhängig von Übersetzung und Gewindetrieb.

ZA und ZA-I unterscheiden sich in der Anordnung des Antriebs und in der Ausführung des Getriebes. Bei der ZA-Serie ist der Antrieb rechtwinklig, also seitlich zur Hubachse angeordnet. Ein Schneckentrieb im Getriebegehäuse überträgt das Drehmoment auf die Spindel; die Schneckenwelle ist aus Stahl, einsatzgehärtet und geschliffen. Es stehen die Geschwindigkeitsvarianten N (normal) und L (langsam) zur Verfügung, deren Übersetzungen auf die jeweilige Baugröße abgestimmt sind. Das Getriebe wird mit synthetischem Fließfett geschmiert. Bei der ZA-I-Serie sind Aktuator und Antriebseinheit koaxial auf einer gemeinsamen Achse angeordnet. Es gibt drei Antriebsvarianten: den Direktantrieb DA mit Übersetzung 1:1, das einstufige Planetengetriebe P1 mit Übersetzung 6:1 und das zweistufige Planetengetriebe P2 mit Übersetzung 36:1. Beim ZA-I wird das Getriebe mit synthetischem Getriebeöl geschmiert, das Axiallager mit synthetischem Fließfett. Gemeinsam ist beiden Serien, dass es sie in den Baugrößen 25, 50, 100 und 200 kN gibt, jeweils mit Trapez- oder Kugelgewindetrieb, und dass beide in den ZIMM Systembaukasten eingebunden sind.

Der ZA Aktuator wird über zwei Anbindungspunkte mit der Konstruktion verbunden: am Getriebegehäuse und am Spindelende. Er ist für die volle statische Nennlast auf Druck und Zug ausgelegt, wobei die zulässige Belastung von der Art der Befestigung abhängt. Für eine schwenkbare Anbindung sind Schwenkbuchsen serienmäßig im Getriebegehäuse integriert. Sie können sowohl auf Druck als auch auf Zug mit der vollen Nennlast beaufschlagt werden und liegen bei 25 kN an Stirn- und Rückseite, bei 50, 100 und 200 kN seitlich. Auch bei fester Befestigung ist auf Druck und auf Zug die volle Nennlast zulässig. Auf Zug wirkt die Last dabei auf die Befestigungsschrauben in den Durchgangsbohrungen des Gehäuses (Schrauben 8.8). Vorbereitete Bohrungen unterstützen verschiedene Montagearten, und die Kopfüber-Montage ist mit voller Nennlast möglich. Abgestimmte Anbau-, Befestigungs- und Zubehörlösungen aus dem ZIMM Systembaukasten ermöglichen die Integration in unterschiedliche Anlagenkonzepte.

Trapezgewindetriebe sind wirtschaftlich, unempfindlich gegenüber stoßartiger Belastung und können abhängig von Gewindesteigung, Reibung, Schmierung und Ausführung statisch selbsthemmend sein. Ihr geringerer Wirkungsgrad begrenzt Hubgeschwindigkeit und zulässige Einschaltdauer. Kugelgewindetriebe erreichen einen deutlich höheren Wirkungsgrad und eignen sich dadurch für höhere Geschwindigkeiten, längere Einschaltdauern und höhere Zyklenzahlen. Sie sind nicht selbsthemmend und erfordern bei zu haltenden Lasten eine Bremse oder ein gleichwertiges Halteelement. Eine mögliche Selbsthemmung eines Trapezgewindetriebs ersetzt bei sicherheitsrelevanten Hubaufgaben nicht das erforderliche Halte-, Verriegelungs- und Sicherheitskonzept der Gesamtanlage.

Die Einschaltdauer (ED) beschreibt das Verhältnis von Bewegungszeit zu Gesamtzykluszeit und wird in Prozent angegeben. Bei 20 % Einschaltdauer bewegt sich der Aktuator innerhalb einer Stunde 12 Minuten und befindet sich 48 Minuten in der Ruhephase. Die Einschaltdauer bestimmt maßgeblich die Wärmeentwicklung im Gewindetrieb. Neben Hubkraft und Hubweg ist sie die wichtigste Größe für die Auswahl der Baugröße. Die zulässige Einschaltdauer hängt von der Höhe der Last, der Hubgeschwindigkeit und dem gewählten Gewindetrieb (Trapez- oder Kugelgewindetrieb) ab. Hohe Lasten und hohe Geschwindigkeiten bedeuten mehr Reibung und damit mehr Erwärmung. Bei hoher Einschaltdauer und gleichzeitig langem Hubweg muss eine zunächst passend erscheinende Baugröße neu bewertet werden.

Als Standard gilt eine Umgebungstemperatur von 20 °C bis 25 °C. Besonders zu berücksichtigen sind Umgebungstemperaturen unter 10 °C und über 40 °C; Abweichungen vom Standardbereich sind bei Anfrage und Bestellung anzugeben, da sie Auslegung und Betriebsverhalten beeinflussen. Im Betrieb erwärmen sich die Komponenten unterschiedlich stark – die Spindel kann eine deutlich höhere Temperatur erreichen als das Getriebe. Schutzart, Korrosionsschutz, Schmierstoff und Dichtungsausführung werden entsprechend den tatsächlichen Betriebs- und Umgebungsbedingungen festgelegt; für Reinraum-, Lebensmittel- und Korrosionsschutzanwendungen stehen gesonderte Ausführungen zur Verfügung.

Für die technische Auslegung werden insbesondere folgende Informationen benötigt:

  • Bewegungsaufgabe
  • erforderliche Hub- oder Stellkraft
  • Hubweg und Hubgeschwindigkeit
  • Einschaltdauer, Bewegungs- und Pausenzeit sowie Anzahl der Zyklen pro Stunde
  • Baureihe (ZA oder ZA-I), beim ZA-I die Antriebsvariante (DA, P1 oder P2)
  • Anzahl der Antriebspunkte
  • Einbausituation und Umgebungsbedingungen einschließlich Umgebungstemperatur

Ergänzend sind Angaben zu geforderter Wiederholgenauigkeit, Lastverteilung, Steuerung, Sensorik und Sicherheitsanforderungen erforderlich. Eine Zeichnung oder Skizze der Einbausituation unterstützt die technische Bewertung.

Branchenkompetenz | ZIMM

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