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Ein Kegelradgetriebe ist eine Form des Winkelgetriebes, die Drehbewegung und Drehmoment zwischen sich schneidenden Wellen überträgt – typischerweise bei 90°. Namensgebend sind die kegelförmigen Zahnräder (Kegelräder), die die Umlenkung und Übersetzung realisieren. In der ZIMM Produktwelt stehen dafür u. a. die KST- und KSZ-H-Serien mit kompakten Baugrößen, hoher Drehmomentdichte und symmetrischen Einbaumaßen zur Verfügung.
Während ein Spindelhubgetriebe eine einzelne lineare Achse bewegt, wirkt das Kegelradgetriebe als architektonisches Verteil- und Umlenkelement: Es verknüpft Antriebe zu einem mechanisch synchronisierten Gesamtsystem – skalierbar, modular und kompatibel mit dem ZIMM Systembaukasten (Hubgetriebe, Aktuatoren, Wellen, Kupplungen).
Ein Kegelradgetriebe besteht im Wesentlichen aus zwei Hauptkomponenten:
Dreht die Antriebswelle, greift das Ritzel in das Tellerrad; die Abtriebsbewegung wird um 90° umlenkt. Je nach Zahnform (gerad-, schräg- oder spiralverzahnt) variieren Laufruhe, Drehmomentkapazität und Geräuschentwicklung. ZIMM setzt dabei auf spielfreie Kegelrollenlagerung, wirksame Abdichtung (Wellen-/O-Ringe) und hochpräzise Verzahnungen; erhältlich sind u. a. Übersetzungen 1:1, 2:1, 3:1 und eine drehbare, symmetrische Bauweise (z. B. 180°-Drehung zur Drehrichtungsänderung).
In Spindelhubsystemen übernimmt das Kegelradgetriebe die zentrale Verteil- und Umlenkfunktion – es leitet die Leistung eines Motors auf mehrere Spindelhubgetriebe weiter. Eine typische Anordnung sieht so aus:
Über den Systemeinsatz hinaus finden Kegelradgetriebe breite Anwendung im Maschinen- und Anlagenbau, in der Fördertechnik und in der Automobilindustrie – überall dort, wo kompakte Richtungsänderung, hohe Drehmomentübertragung und präzise Kraftverteilung gefordert sind. ZIMM nennt u. a. hohe Effizienz, Laufruhe, spielfreie Lagerung und belastbare Gehäuse (z. B. EN-GJL-250 oder EN AW-6082 T6) als zentrale Produkteigenschaften.
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