Ein Kegelradgetriebe lässt sich mit Planetenstufen koppeln, um sowohl eine Richtungsänderung (typisch 90° durch das Kegelrad) als auch eine kompakte, drehmomentstarke Übersetzung (durch die Planetenstufe) zu realisieren. Die Kopplung kann in zwei Hauptvarianten erfolgen:
- Kegelrad vor Planetenstufe: Erst Umlenkung der Drehrichtung, dann Übersetzung – ideal bei winkligem Antrieb mit koaxialem Abtrieb.
- Planetenstufe vor Kegelrad: Erst Übersetzung, dann Richtungsänderung – sinnvoll bei drehzahlstarken Antrieben.
Beide Stufen können auch integriert in einem gemeinsamen Gehäuse verbaut werden, z. B. in Robotik oder Fahrzeugantrieben. Wichtig ist die präzise mechanische Abstimmung, um Kräfte, Lagerung und Spiel korrekt zu beherrschen.




