Ihre Anforderungen - unsere Lösungen | ZIMM

ZIMM Spindelhubgetriebe | Hubkräfte von 2,5 bis 1.000 kN für Heben, Positionieren und Verstellen

Bewegungsaufgaben:Heben · Senken · Positionieren · Verstellen · Abstützen · Spannen
Produktgruppe:Spindelhubgetriebe · Hubgetriebe
Hubkraftbereiche:2,5 bis 1.000 kN pro Getriebe | ZE-Serie – 5 bis 1.000 kN · ZE-H-Serie – 35 bis 350 kN · GSZ-Serie – 2,5 bis 150 kN
Baugrößen: 14
Spindelausführungen:Trapezgewindetrieb · Kugelgewindetrieb
Einsatzbereiche:Maschinen- und Anlagenbau · Automatisierung · Kabel, Draht- und Rohrindustrie · Fahrerlose Transportsysteme · Stahlwasserbau · Seilbahnsysteme · Windenergie · Maritime Logistik · Bühnentechnik · Schrägaufzüge · Luft- und Raumfahrt · Urbane Sicherheits- & Schutztechnik · Holzwirtschaft · Architektur · Intralogistik · Bahntechnik · Verteidigung
Qualitätsmanagement:ISO 9001:2015 · Anforderungen normenoffen und projektspezifisch

ZIMM Spindelhubgetriebe wandeln eine eingeleitete Drehbewegung in eine lineare Hub- oder Stellbewegung um. Sie heben, senken, positionieren und verstellen Bauteile oder Lasten reproduzierbar – als Einzelgetriebe oder als mechanisch gekoppeltes Mehrspindelsystem mit mehreren Hubpunkten. Verfügbar sind 14 Baugrößen in drei Baureihen mit Hubkräften von 2,5 bis 1.000 kN pro Getriebe.

Welche Produktgruppe, Baureihe, Baugröße und Spindelausführung geeignet ist, ergibt sich aus der konkreten Bewegungsaufgabe und den Bedingungen am Einbauort. ZIMM bewertet diese Angaben und unterstützt bei Auswahl und Auslegung. Im ZIMM Systembaukasten lassen sich Spindelhubgetriebe und elektromechanische Aktuatoren mit passenden Spindeln, Motoren, Verbindungswellen, Kupplungen und Anbauteilen zu vollständigen Hubsystemen kombinieren. Tragstruktur, Führung, Verriegelung und das übergeordnete Sicherheitskonzept werden innerhalb der jeweiligen Gesamtanlage festgelegt.

Die ZIMM GmbH entwickelt und fertigt Spindelhubgetriebe, Kegelradgetriebe, elektromechanische Aktuatoren und passende Anbauteile für industrielle Hub-, Stell- und Antriebsaufgaben am Standort Millenniumpark 3, 6890 Lustenau, Österreich.

Die Auswahl richtet sich nach Wirtschaftlichkeit, Genauigkeit, Geschwindigkeit und den Anforderungen der Anwendung.

Gehärtet und geschliffen für herausragende Langlebigkeit und Energieeffizienz.

Standardisierte Flansche und Anbauteile sind für handelsübliche Motoren verfügbar.

ZIMM liefert Korrosionsschutz ab Werk. Weitere Schutzlevels und Wunschfarben sind möglich.

Passende Lagerböcke, standardmäßig.

Das abgedichtete Getriebe ist lebensdauergeschmiert und für hohe Geschwindigkeiten sowie lange Betriebszeiten ausgelegt.

Die Schmierung ist während des Betriebs möglich. *Elektromechanische Aktuatoren müssen dafür in die jeweilige Schmierposition gebracht werden.

Vorbereitete Bohrungen unterstützen verschiedene Montagearten. Die Kopfüber-Montage ist mit voller Nennlast möglich.

Produktmerkmale | ZE-Serie | Hubgetriebe
Produktmerkmale | GSZ-Serie | Hubgetriebe

Allgemeine technische Informationen

Im direkten Technologievergleich ersetzen elektromechanische Spindelhubgetriebe in modernen Industrieanlagen zunehmend klassische Hydraulik-Lösungen. Die folgende Gegenüberstellung zeigt die klaren Vorteile von ZIMM Hubgetrieben in den Bereichen Wirtschaftlichkeit, Präzision und Betriebssicherheit:

KriteriumZIMM ElektromechanikHydraulik
EnergieeffizienzHoch – Energie nur bei BedarfDauernd laufende Pumpe
PositioniergenauigkeitMikrometergenau, reproduzierbarLeckage beeinträchtigt Präzision
WartungsaufwandMinimal, kein FlüssigkeitsmanagementHoch – Öl, Filter, Dichtungen
UmweltverträglichkeitKeine Leckageschäden, leckagefreiÖlverschmutzung möglich
EinbauaufwandKompakt, einfache IntegrationAufwändige Rohrleitungen & Dichtungen
BetriebssicherheitKeine Brandgefahr durch ÖlFeuergefahr bei Leckagen
SynchronisierungMehrere Achsen präzise synchronisierbarAufwändig, anfällig bei Druckabfall
BetriebsgeräuschLeise, keine HydraulikpumpeLaut durch Pumpenaggregate
Steuerbarkeit / DigitalisierungEinfache SPS-Integration, Industrie 4.0Aufwändiger, analoger Charakter
Sauberkeit / HygieneIdeal für Reinraum & LebensmittelÖlrückstände problematisch

R-Spindel | rotierend

Die Spindel ist mit dem Schneckenrad fix verbunden und dreht sich mit. Die Mutter bewegt sich daher auf und ab.

S-Spindel | stehend

Das Schneckenrad beinhaltet ein Muttergewinde und wandelt die Drehbewegung in eine Axialbewegung der Spindel um, wenn diese am Drehen gehindert wird.

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R-Spindel | rotierend Die Spindel ist mit dem Schneckenrad fix verbunden und dreht sich mit. Die Mutter bewegt sich daher auf und ab. S-Spindel | stehend Das Schneckenrad beinhaltet ein Muttergewinde und wandelt die Drehbewegung in eine Axialbewegung der Spindel um, wenn diese am Drehen gehindert wird.

Der ZIMM Systembaukasten ergänzt Spindelhubgetriebe mit passenden Anbauteilen für rotierende R-Spindeln und stehende S-Spindeln. Die Auswahl umfasst je nach Ausführung und Anwendung mechanische Befestigungs-, Gelenk-, Schutz-, Sicherheits- und Überwachungselemente.

ZIMM Systembaukasten | Spindelhubgetriebe | R-Spindel | rotierend
ZIMM Systembaukasten | Spindelhubgetriebe | S-Spindel | stehend

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Ob Bühnentechnik, Automatisierung oder Kabel-Draht-Rohrindustrie – wenn Lasten sicher, präzise und effizient bewegt werden müssen, sind unsere Spindelhubgetriebe die optimale Lösung. ✅ Zuverlässig & langlebig – ideal für anspruchsvolle Anwendungen ✅ Sichere, präzise Positionierung auch bei hoher Traglast ✅ Wartungsarm & effizient – für höchste Wirtschaftlichkeit

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Die Verstellung des Reflektors verlangt hohe Stellkräfte bei kleinen Geschwindigkeiten und langen Standzeiten in gehaltener Position. Für dieses Profil eignet sich die mechanische Übersetzung eines ZIMM Spindelhubgetriebes.

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Bei einem Radsatzwechselsystem für Triebwagen trennt eine zweiteilige Gabelkonstruktion den Fahrzeughub von der Handhabung des Radsatzes. Eine Gabelzinke hebt das Fahrzeug und sichert es in Arbeitsposition, die zweite senkt den alten Radsatz ab und positioniert den neuen auf Einbauhöhe. ZIMM Spindelhubgetriebe erzeugen die linearen Bewegungen innerhalb der Hub- und Handhabungsvorrichtung.

Ein Spindelhubgetriebe wandelt eine eingeleitete Drehbewegung in eine lineare Hub- oder Stellbewegung um. Ein Schneckentrieb im Getriebegehäuse überträgt das Drehmoment auf die Spindel beziehungsweise auf ein Muttergewinde im Schneckenrad. Über Getriebeübersetzung und Spindelsteigung entsteht aus einer hohen Antriebsdrehzahl eine langsame Bewegung mit hoher Hub- oder Stellkraft. Gebräuchlich ist auch die Bezeichnungen Hubgetriebe.

ZIMM Spindelhubgetriebe stehen in 14 Baugrößen mit Hubkräften von 2,5 bis 1.000 kN pro Getriebe zur Verfügung. Die Baugrößen umfassen 2,5 / 5 / 10 / 25 / 35 / 50 / 100 / 150 / 200 / 250 / 350 / 500 / 750 und 1000 kN. Die ZE-Serie deckt 5 bis 1.000 kN ab, die ZE-H-Serie 35 bis 350 kN und die GSZ-Serie 2,5 bis 150 kN. Die tatsächlich zulässige Last hängt zusätzlich von Hubweg, Einbaulage, Knick- und Zugbelastung, Geschwindigkeit und Einschaltdauer ab.

Die Auswahl richtet sich nach der Konstruktion der Anlage. Bei der R-Spindel bleibt die Bauhöhe konstant, bewegt wird die Mutter mit den daran angebauten Elementen – geeignet, wenn oberhalb des Getriebes kein Freiraum für eine ausfahrende Spindel zur Verfügung steht. Bei der S-Spindel fährt die Spindel aus dem Getriebe aus; erforderlich sind dafür der entsprechende Freiraum und eine Verdrehsicherung der Spindel. Weitere Auswahlkriterien sind Anlenkung der Last, Führung, Schutz der Spindel und die vorgesehene Einbaulage.

Trapezgewindetriebe sind wirtschaftlich, unempfindlich gegenüber stoßartiger Belastung und können abhängig von Gewindesteigung, Reibung, Schmierung und Ausführung statisch selbsthemmend sein. Ihr geringerer Wirkungsgrad begrenzt Hubgeschwindigkeit und zulässige Einschaltdauer. Kugelgewindetriebe erreichen einen deutlich höheren Wirkungsgrad und eignen sich dadurch für höhere Geschwindigkeiten, längere Einschaltdauern und höhere Zyklenzahlen. Sie sind nicht selbsthemmend und erfordern bei zu haltenden Lasten eine Bremse oder ein gleichwertiges Halteelement. Eine mögliche Selbsthemmung eines Trapezgewindetriebs ersetzt bei sicherheitsrelevanten Hubaufgaben nicht das erforderliche Halte-, Verriegelungs- und Sicherheitskonzept der Gesamtanlage.

Die Einschaltdauer beschreibt das Verhältnis von Bewegungszeit zu Gesamtzykluszeit und wird in Prozent angegeben. Bei 20 % Einschaltdauer läuft ein Getriebe innerhalb einer Stunde 12 Minuten und befindet sich 48 Minuten in der Ruhephase. Sie bestimmt maßgeblich die Wärmeentwicklung im Gewindetrieb und ist neben Hubkraft und Hubweg die wichtigste Größe für die Auswahl der Baugröße. Beeinflusst wird sie durch die Höhe der Last, die Hubgeschwindigkeit und die gewählte Spindelart: hohe Lasten und hohe Geschwindigkeiten bedeuten mehr Reibung und damit mehr Erwärmung. Für die Bewertung werden Bewegungszeit, Pausenzeit, Anzahl der Zyklen pro Stunde sowie die Umgebungstemperatur benötigt. Eine hohe Einschaltdauer bei gleichzeitig langem Hubweg ist der häufigste Grund, weshalb eine zunächst passend erscheinende Baugröße neu bewertet werden muss.

Als Standard gilt eine Umgebungstemperatur von 20 °C bis 25 °C. Besonders zu berücksichtigen sind Umgebungstemperaturen unter 10 °C und über 40 °C; Abweichungen vom Standardbereich sind bei Anfrage und Bestellung anzugeben, da sie Auslegung und Betriebsverhalten beeinflussen. Im Betrieb erwärmen sich die Komponenten unterschiedlich stark – die Spindel kann eine deutlich höhere Temperatur erreichen als das Getriebe. Schutzart, Korrosionsschutz, Schmierstoff und Dichtungsausführung werden entsprechend den tatsächlichen Betriebs- und Umgebungsbedingungen festgelegt; für Reinraum-, Lebensmittel- und Korrosionsschutzanwendungen stehen gesonderte Ausführungen zur Verfügung.

Mehrere Spindelhubgetriebe können über Verbindungswellen, Kupplungen und Kegelradgetriebe zu einem mechanisch gekoppelten Mehrspindelsystem verbunden werden. Alle Hubpunkte werden dann von einem Antrieb bewegt und laufen mechanisch synchron. Alternativ lassen sich mehrere Antriebsachsen steuerungstechnisch synchronisieren, etwa über Servoantriebe mit Positionsrückführung. Welche Variante geeignet ist, hängt von Anzahl und Anordnung der Hubpunkte, der geforderten Gleichlaufgenauigkeit, der Lastverteilung und dem verfügbaren Bauraum ab.

Für die technische Auslegung werden insbesondere folgende Informationen benötigt:

  • Bewegungsaufgabe
  • erforderliche Hub- oder Stellkraft
  • Hubweg und Hubgeschwindigkeit
  • Einschaltdauer und Anzahl der Zyklen
  • Anzahl der Antriebspunkte
  • Einbausituation und Umgebungsbedingungen

Ergänzend sind Angaben zu geforderter Wiederholgenauigkeit, Lastverteilung, Steuerung, Sensorik und Sicherheitsanforderungen erforderlich. Eine Zeichnung oder Skizze der Einbausituation unterstützt die technische Bewertung.

Branchenkompetenz | ZIMM

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Sie planen eine Hub-, Positionier-, Verstell- oder Spannaufgabe und benötigen ein Angebot oder technische Unterstützung zu ZIMM Spindelhubgetrieben? Beschreiben Sie Ihre Anwendung und fügen Sie eine Zeichnung, Skizze oder Aufgabenstellung bei. Unsere Anwendungstechniker unterstützen Sie bei der Auswahl von Baureihe, Baugröße und passender Spindel-, Motor-, Verbindungs- und Anbautechnik aus dem ZIMM Systembaukasten, auch für projektspezifische Sonderanwendungen.

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