Ihre Anforderungen - unsere Lösungen | ZIMM

ZIMM Antriebstechnik für STS- und Containerkrane | Verriegeln, Positionieren, Verstellen und Spannen

Bewegungsaufgaben:Verriegeln · Positionieren · Verstellen · Spannen
Produktgruppen:ZA-I-Serie Aktuatoren · ZA-Serie Aktuatoren · ZE-Serie Spindelhubgetriebe
Hubkraftbereiche:Spindelhubgetriebe: 2,5 bis 1.000 kN pro Getriebe · Elektromechanische Aktuatoren: 25 bis 200 kN
Anwendungsbeispiele:Fahrwerksverriegelung an Portalkranen · Verriegelungs- und Stellfunktionen im Spreader · Seilspannsysteme im Backreach
Einsatzbereiche:Ship-to-Shore-Krane · Container- und Portalkrane · Spreader · Containerterminals · Port-Equipment
Einsatzbedingungen:Außenaufstellung · Salzhaltige Atmosphäre · Wechselnde Temperaturen · Mehrschicht- und Dauerbetrieb
Projektarten:OEM-Neuauslegung ·Retrofit · Ersatz hydraulischer Stellantriebe
Qualitätsmanagement:ISO 9001:2015 · Anforderungen aus Kran- und Terminalspezifikationen projektspezifisch

Ship-to-Shore- und Containerkrane müssen im Terminalbetrieb Verriegelungs-, Positionier-, Verstell- und Spannfunktionen zuverlässig ausführen. Entscheidend sind robuste Mechanik, klare Schnittstellen und reproduzierbare Bewegungen, damit Fahrmodi, Spreader-Funktionen und seilgeführte Systeme störungsfrei arbeiten und sich sauber in die Kranlogik integrieren lassen.

ZIMM liefert dafür einen modularen Lösungsbaukasten: Elektromechanische Aktuatoren der Baureihen ZA-I und ZA sowie Spindelhubgetriebe übernehmen lineare Bewegungen zum Verriegeln, Positionieren, Verstellen und Spannen. So entstehen belastbare Lösungen für STS-/Containerkrane, Port-Equipment und Retrofit-Aufgaben, bei denen Funktion, Integrationsfähigkeit und Dauerbetrieb im Vordergrund stehen. Im ZIMM Systembaukasten lassen sich elektromechanische Aktuatoren und Spindelhubgetriebe mit passenden Spindeln, Motoren, Verbindungswellen, Kupplungen und Anbauteilen kombinieren. Die Auslegung richtet sich nach Stell- oder Hubkraft, Hubweg, Geschwindigkeit, Einschaltdauer, Anzahl der Antriebspunkte, Einbausituation, Umgebungsbedingungen und dem Sicherheitskonzept der Gesamtanlage.

Die ZIMM GmbH entwickelt und fertigt Spindelhubgetriebe, Kegelradgetriebe, elektromechanische Aktuatoren und passende Anbauteile für industrielle Hub-, Stell- und Antriebsaufgaben am Standort Millenniumpark 3, 6890 Lustenau, Österreich.

ZA-I-Serie | Aktuatoren | STS- und Containerkrane | ZIMM
Spindel mit Trapez- oder Kugelgewinde
Flexible Antriebskonfiguration
Standardisierte Flansche und Anbauteile
Korrosionsschutz ab Werk
Integrierte Gleit-Schwenklager
Abgedichtetes Getriebe
Schmierung ohne Standzeiten

ZA-I-Serie | Aktuatoren

Die Aktuatoren der ZA-I-Serie von ZIMM sind elektromechanische Linearantriebe zum Verriegeln, Positionieren und Verstellen. Motor, Getriebe und Spindel liegen in einer gemeinsamen Achse. Diese koaxiale Bauform hält den Antrieb schlank und erlaubt den Einbau auch bei knappem Bauraum.

Verfügbar in vier Baugrößen von 25 bis 200 kN, wahlweise mit 1-stufigem oder 2-stufigem Planetengetriebe oder als Direktantrieb, abgestimmt auf Einschaltdauer und Systemauslegung. Die im Gehäuse liegende Spindel ist vor Schmutz, Staub und Wasser geschützt. Passende Flansche, Gelenkköpfe, Lagerungen und Endschalter stammen aus dem ZIMM Baukastensystem.

ZA-Serie | Aktuatoren | STS- und Containerkrane | ZIMM
Spindel mit Trapez- oder Kugelgewinde
Hochleistungsverzahnung
Standardisierte Flansche und Anbauteile
Korrosionsschutz ab Werk
Integrierte Gleit-Schwenklager
Abgedichtetes Getriebe
Schmierung ohne Standzeiten
Bereit für alle Einbaulagen

ZA-Serie | Aktuatoren

Die Aktuatoren der ZA-Serie von ZIMM sind elektromechanische Linearantriebe zum Heben, Senken, Verriegeln, Neigen, Positionieren und Verstellen von Lasten. Der Motor wird seitlich angeflanscht; die ZA-Serie arbeitet ohne Hydraulikmedium und ist gegenüber Hydrauliklösungen energieeffizienter und wartungsärmer.

Verfügbar in vier Baugrößen von 25 bis 200 kN, wahlweise mit Trapez- oder Kugelgewindetrieb. Die im Gehäuse liegende Spindel und das abgedichtete Getriebe schützen vor Schmutz, Staub und Wasser, hohe IP-Schutzklassen sind möglich. Passende Flansche, Gelenkköpfe, Lagerungen und Endschalter stammen aus dem ZIMM Baukastensystem.

ZA-Serie | Aktuatoren

Die Aktuatoren der ZA-Serie von ZIMM sind elektromechanische Linearantriebe zum Heben, Senken, Verriegeln, Neigen, Positionieren und Verstellen von Lasten. Der Motor wird seitlich angeflanscht; die ZA-Serie arbeitet ohne Hydraulikmedium und ist gegenüber Hydrauliklösungen energieeffizienter und wartungsärmer.

Verfügbar in vier Baugrößen von 25 bis 200 kN, wahlweise mit Trapez- oder Kugelgewindetrieb. Die im Gehäuse liegende Spindel und das abgedichtete Getriebe schützen vor Schmutz, Staub und Wasser, hohe IP-Schutzklassen sind möglich. Passende Flansche, Gelenkköpfe, Lagerungen und Endschalter stammen aus dem ZIMM Baukastensystem.

ZE-Serie | Spindelhubgetriebe | STS- und Containerkrane | ZIMM
Spindel mit Trapez- oder Kugelgewinde
Hochleistungsverzahnung
Standardisierte Flansche und Anbauteile
Korrosionsschutz ab Werk
Integrierte Gleit-Schwenklager
Abgedichtetes Getriebe
Schmierung ohne Ausfallzeiten
Bereit für alle Einbaulagen

ZE-Serie | Spindelhubgetriebe

Die Spindelhubgetriebe der ZE-Serie von ZIMM wandeln eine eingeleitete Drehbewegung in eine lineare Hub- oder Stellbewegung um, für Hub-, Positionier-, Verstell- und Spannaufgaben.

Verfügbar in 13 Baugrößen von 5 bis 1.000 kN, wahlweise mit Trapez- oder Kugelgewindetrieb und mit rotierender (R) oder stehender (S) Spindel. Die gesteigerte Schmiermittelmenge verbessert die Wärmeableitung und erlaubt hohe Einschaltdauern. Über Verbindungswellen, Kupplungen und Kegelradgetriebe lassen sich mehrere ZE-Getriebe zu mechanisch gekoppelten Mehrspindelsystemen mit synchronem Hub kombinieren. Passende Anbauteile stammen aus dem ZIMM Baukastensystem.

Typische Bewegungsaufgaben im STS-/Containerkran-Umfeld

Safe-Lock | Fahrwerksverriegelung an Portalkränen

Portalkräne müssen je nach Betriebsmodus zwischen Längsfahrt, Querfahrt, Drehmodus und Parkmodus wechseln können. Dafür werden Fahrwerkskomponenten in alternative Stellungen geschwenkt und anschließend zuverlässig arretiert. Die Verriegelung muss die gewählte Stellung freigeben und unter Last stabil halten. Gleichzeitig muss die Auf- und Abbewegung des Sicherungsbolzens eindeutig beherrscht werden.

Vorteile

  • Klare Verriegelungsbewegung für beherrschbare Fahrmodi
  • Reproduzierbare Bolzenpositionen für eine zuverlässige Arretierung der Fahrwerksstellung
  • Robuste elektromechanische Lösung mit klarer Endlagenlogik
  • Gut integrierbar in Kransteuerung und Fahrwerkslogik

Funktionsprinzip

  • Ein elektromechanischer Aktuator der Baureihe ZA-I betätigt die Sicherungsbolzenvorrichtung
  • Der motorbetriebene Mechanismus löst oder verriegelt den Bolzen abhängig von der gewählten Fahrwerksstellung
  • Die Endlagenüberwachung steuert die Hubbewegung des Bolzens
  • Nach dem Schwenken rastet der Bolzen kontrolliert in der neuen Stellung ein

Einsatzszenarien

  • Wechsel zwischen Längsfahrmodus und Querfahrmodus
  • Verriegelungsfunktion im Drehmodus
  • Arretierung definierter Parkstellungen
  • Fahrwerkslogik bei Portalkranen im OEM- oder Retrofit-Umfeld

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Portalkräne wechseln zwischen Längsfahrt, Querfahrt, Drehmodus und Parkmodus. Dafür müssen Fahrwerkskomponenten kontrolliert geschwenkt und zuverlässig arretiert werden.

Spreader | Verriegelungs- und Stellfunktionen ansteuern

Im Spreader müssen Verriegelungs- und Stellfunktionen präzise betätigt und mechanisch nachvollziehbar angesteuert werden. Gerade im intermodalen Betrieb sind reproduzierbare Bewegungsabläufe und eine vollständige Einbindung in die Kranlösung entscheidend. Der Zugriff des Kranmanagementsystems auf die jeweilige Funktion muss durchgängig möglich bleiben.

Vorteile

  • Präzise elektromechanische Stellbewegung für Verriegelungs- und Stellfunktionen
  • Volle Einbindbarkeit in Kranmanagement- und Steuerungssysteme
  • Hohe funktionale Nachvollziehbarkeit durch direkte mechanische Kopplung
  • Geeignet für klar strukturierte Bewegungsabläufe mit erhöhtem Integrationsanspruch

Funktionsprinzip

  • Elektromechanische Aktuatoren der Baureihe ZA übernehmen die Stellbewegung
  • Gegenüberliegende Funktionselemente können über eine direkte Welle mechanisch gekoppelt werden
  • Dadurch lassen sich Bewegungen kontrolliert übertragen und synchronisieren
  • Die mechanische Ausführung des Gesamtsystems unterstützt eine nachvollziehbare Funktionslogik

Einsatzszenarien

  • Spreader-Funktionen im Containerumschlag
  • Intermodale Betriebsarten mit hohen Anforderungen an die Bewegungsbeherrschung
  • Vollständig elektrisch und mechanisch integrierte Kranlösungen
  • Retrofit oder Neuauslegung von Verriegelungs- und Stellfunktionen

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m Spreader müssen Verriegelungs- und Stellfunktionen präzise betätigt und mechanisch nachvollziehbar angesteuert werden. Besonders im intermodalen Betrieb sind reproduzierbare Bewegungsabläufe entscheidend.

Backreach | Seilspannung am Containerkran aufrechterhalten

Im landseitigen Bereich des Containerkrans muss die Seilspannung konstant gehalten werden, damit kein Schlaffseil entsteht und die Laufkatze stabil sowie präzise geführt werden kann. Gleichzeitig sollen Schwingungen reduziert und ein sauberer Seillauf mit geringerem Verschleiß erreicht werden. Die Spannfunktion unterstützt damit Betriebssicherheit, Führungsqualität und Wartungsfreundlichkeit.

Vorteile

  • Konstante Seilspannung
  • Reduktion von Schlaffseil und schwingungsbedingten Einflüssen
  • Präzisere Führung und Positionierung der Laufkatze
  • Geringerer Verschleiß durch saubereren Seillauf und weniger Biegewechsel

Funktionsprinzip

  • Spindelhubgetriebe erzeugen die lineare Spannbewegung
  • Das Spannsystem hält die Seile am Backreach unter kontrollierter Vorspannung
  • Dadurch lassen sich Seilführung und Spannniveau reproduzierbar einstellen
  • Weniger Biegewechsel unterstützen eine längere Seillebensdauer und einen stabileren Seillauf

Einsatzszenarien

  • Backreach-Seilspannsysteme an Containerkranen
  • Retrofit bestehender Spannlösungen
  • Krananwendungen mit Fokus auf Seillebensdauer und sauberen Seillauf
  • Systeme, in denen Schwingungsreduktion und präzise Führung der Laufkatze relevant sind

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Im landseitigen Bereich des Containerkrans muss die Seilspannung konstant gehalten werden, damit kein Schlaffseil entsteht und die Laufkatze stabil geführt werden kann.

ZIMM elektromechanische Aktuatoren und Spindelhubgetriebe können eingesetzt werden, wenn Bolzen, Bauteile, Funktionselemente oder Seilspannsysteme kontrolliert verriegelt, positioniert, verstellt oder gespannt werden müssen. ZIMM liefert die Antriebskomponenten sowie passende Motor-, Verbindungs- und Anbautechnik aus dem Systembaukasten, nicht die vollständige Anlage. Kran, Fahrwerk, Spreader und Spannsystem werden vom jeweiligen Kran-, Spreader- oder Anlagenbauer aufgebaut; ZIMM unterstützt dabei Auswahl und Auslegung der Antriebstechnik und stellt CAD-Daten für die Konstruktion bereit.

Korrosionsschutz, Dichtungsausführung und Schutzart werden entsprechend den tatsächlichen Betriebs- und Umgebungsbedingungen festgelegt. Bei elektromechanischen Aktuatoren liegt die Spindel im Gehäuse und ist dadurch vor Schmutz, Staub und Wasser geschützt; abhängig von Ausführung und Systemauslegung sind hohe IP-Schutzklassen möglich. Bei Spindelhubgetrieben werden Schutzrohre, Faltenbälge, Abstreifer und Oberflächenschutz projektspezifisch abgestimmt. Maßgeblich sind die vom Kranhersteller oder Betreiber vorgegebene Korrosivitätskategorie und die Temperaturgrenzen am Einbauort.

Der elektromechanische Antrieb wird nicht über Druck, sondern über Kraft, Weg, Geschwindigkeit und Einschaltdauer ausgelegt. Zu klären sind daher der tatsächliche Kraftbedarf einschließlich Losbrech- und Störkräften, der nutzbare Hub, die Zykluszahl, die vorhandenen Anbindungspunkte sowie die verfügbare elektrische Leistung und der Platz für Motor und Anschlusstechnik. Innerhalb der ZIMM-Antriebsachse entfallen Hydraulikmedium, Leitungen und Leckagerisiko. Endlagen und Position werden über Endschalter oder Sensorik an die Kransteuerung zurückgemeldet.

Neben Kraft und Hub sind Einschaltdauer, Zyklen pro Stunde und die daraus resultierende Erwärmung maßgeblich für die Auswahl von Baureihe, Baugröße, Gewindetrieb und Motor. Kugelgewindetriebe eignen sich bei hoher Zyklenzahl und hohem Wirkungsgrad, Trapezgewindetriebe bei geringeren Verfahrhäufigkeiten und robusten Betriebsbedingungen. Für die Bewertung werden das reale Lastkollektiv und der erwartete Bewegungsablauf benötigt, nicht nur die Maximallast.

Die Antriebe werden elektrisch über den Motor angesteuert; Endschalter, Positionssensorik und Rückmeldungen können entsprechend der Steuerungsarchitektur ergänzt werden. Damit sind Endlagen, Zwischenpositionen und Funktionszustände in der übergeordneten Kranlogik abbildbar. Die Auswahl von Sensorik, Signalarten und Überwachungsumfang erfolgt gemeinsam mit dem Steuerungskonzept der Gesamtanlage.

Der Wartungsaufwand hängt von Baureihe, Gewindetrieb, Lastkollektiv und Umgebungsbedingungen ab. Vorgesehen sind im Wesentlichen die Kontrolle und Nachschmierung entsprechend Betriebsanleitung, die Sichtprüfung von Dichtungen und Schutzelementen sowie bei Trapezgewindetrieben die Prüfung des Tragmutterverschleißes. Die Wartungsintervalle werden anhand der tatsächlichen Betriebsdaten festgelegt und in das Instandhaltungskonzept der Anlage übernommen.

Für die technische Auslegung werden insbesondere folgende Informationen benötigt:

  • Bewegungsaufgabe (Verriegeln, Positionieren, Verstellen, Spannen)
  • erforderliche Stell-, Hub- oder Spannkraft
  • Hubweg und Geschwindigkeit
  • Einschaltdauer beziehungsweise Zyklen pro Stunde
  • Anzahl der Antriebspunkte
  • Einbausituation, Einbaulage und verfügbarer Bauraum
  • Umgebungsbedingungen

Ergänzend sind Angaben zu Lastverteilung, Steuerung, Sensorik und Sicherheitsanforderungen erforderlich. Eine Zeichnung oder Skizze der Einbausituation unterstützt die technische Bewertung

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Sie planen eine Verriegelungs-, Positionier-, Stell- oder Spannfunktion im Umfeld von STS- und Containerkranen? Dann senden Sie uns kurz die technische Aufgabe sowie die wichtigsten Randbedingungen wie Last, Hub, Einbausituation, Bewegungsablauf und Steuerungsanforderung. ZIMM unterstützt Sie bei der Auswahl von elektromechanischen Aktuatoren der Baureihen ZA-I und ZA sowie von Spindelhubgetrieben für Bewegungsaufgaben im OEM- und Retrofit-Umfeld.

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