
IHRE ANFORDERUNGEN – UNSERE LÖSUNGEN
ZIMM Antriebstechnik für STS- und Containerkrane
Ship-to-Shore- und Containerkrane müssen im Terminalbetrieb Verriegelungs-, Positionier-, Verstell- und Spannfunktionen zuverlässig ausführen. Entscheidend sind robuste Mechanik, klare Schnittstellen und reproduzierbare Bewegungen, damit Fahrmodi, Spreader-Funktionen und seilgeführte Systeme störungsfrei arbeiten und sich sauber in die Kranlogik integrieren lassen.
ZIMM liefert dafür einen modularen Lösungsbaukasten: Elektromechanische Aktuatoren der Baureihen ZA-I und ZA sowie Spindelhubgetriebe übernehmen lineare Bewegungen zum Verriegeln, Positionieren, Verstellen und Spannen. So entstehen belastbare Lösungen für STS-/Containerkrane, Port-Equipment und Retrofit-Aufgaben, bei denen Funktion, Integrationsfähigkeit und Dauerbetrieb im Vordergrund stehen.

ZA-I-Serie | Aktuatoren
Hohe Präzision und flexible Antriebskonfiguration für zuverlässige Verriegelungs-, Positionier- und Stellbewegungen: Die Aktuatoren der ZA-I-Serie arbeiten als koaxialer Antrieb kompakt, leistungsstark und reproduzierbar. Mit 1-stufigem oder 2-stufigem Planetengetriebe sowie Direktantrieb lassen sie sich an Einschaltdauer und Systemauslegung anpassen. Das ZIMM Baukastensystem bietet passgenaue Anbauteile.


ZE-Serie | Spindelhubgetriebe
Bewährte Technik für zuverlässige Positionier-, Verstell- und Spannaufgaben: Die Spindelhubgetriebe der ZE-Serie arbeiten präzise, belastbar und reproduzierbar. Je nach Ausführung und Systemauslegung übernehmen sie lineare Bewegungen pro Getriebe oder im System. Das ZIMM Baukastensystem bietet passgenaue Anbauteile.
Typische Bewegungsaufgaben im STS-/Containerkran-Umfeld
Safe-Lock | Fahrwerksverriegelung an Portalkränen
Portalkräne müssen je nach Betriebsmodus zwischen Längsfahrt, Querfahrt, Drehmodus und Parkmodus wechseln können. Dafür werden Fahrwerkskomponenten in alternative Stellungen geschwenkt und anschließend zuverlässig arretiert. Die Verriegelung muss die gewählte Stellung freigeben und unter Last stabil halten. Gleichzeitig muss die Auf- und Abbewegung des Sicherungsbolzens eindeutig beherrscht werden.
Vorteile
- Klare Verriegelungsbewegung für beherrschbare Fahrmodi
- Reproduzierbare Bolzenpositionen für eine zuverlässige Arretierung der Fahrwerksstellung
- Robuste elektromechanische Lösung mit klarer Endlagenlogik
- Gut integrierbar in Kransteuerung und Fahrwerkslogik
Funktionsprinzip
- Ein elektromechanischer Aktuator der Baureihe ZA-I betätigt die Sicherungsbolzenvorrichtung
- Der motorbetriebene Mechanismus löst oder verriegelt den Bolzen abhängig von der gewählten Fahrwerksstellung
- Die Endlagenüberwachung steuert die Hubbewegung des Bolzens
- Nach dem Schwenken rastet der Bolzen kontrolliert in der neuen Stellung ein
Einsatzszenarien
- Wechsel zwischen Längsfahrmodus und Querfahrmodus
- Verriegelungsfunktion im Drehmodus
- Arretierung definierter Parkstellungen
- Fahrwerkslogik bei Portalkranen im OEM- oder Retrofit-Umfeld
Spreader | Verriegelungs- und Stellfunktionen ansteuern
Im Spreader müssen Verriegelungs- und Stellfunktionen präzise betätigt und mechanisch nachvollziehbar angesteuert werden. Gerade im intermodalen Betrieb sind reproduzierbare Bewegungsabläufe und eine vollständige Einbindung in die Kranlösung entscheidend. Der Zugriff des Kranmanagementsystems auf die jeweilige Funktion muss durchgängig möglich bleiben.
Vorteile
- Präzise elektromechanische Stellbewegung für Verriegelungs- und Stellfunktionen
- Volle Einbindbarkeit in Kranmanagement- und Steuerungssysteme
- Hohe funktionale Nachvollziehbarkeit durch direkte mechanische Kopplung
- Geeignet für klar strukturierte Bewegungsabläufe mit erhöhtem Integrationsanspruch
Funktionsprinzip
- Elektromechanische Aktuatoren der Baureihe ZA übernehmen die Stellbewegung
- Gegenüberliegende Funktionselemente können über eine direkte Welle mechanisch gekoppelt werden
- Dadurch lassen sich Bewegungen kontrolliert übertragen und synchronisieren
- Die mechanische Ausführung des Gesamtsystems unterstützt eine nachvollziehbare Funktionslogik
Einsatzszenarien
- Spreader-Funktionen im Containerumschlag
- Intermodale Betriebsarten mit hohen Anforderungen an die Bewegungsbeherrschung
- Vollständig elektrisch und mechanisch integrierte Kranlösungen
- Retrofit oder Neuauslegung von Verriegelungs- und Stellfunktionen
Backreach | Seilspannung am Containerkran aufrechterhalten
Im landseitigen Bereich des Containerkrans muss die Seilspannung konstant gehalten werden, damit kein Schlaffseil entsteht und die Laufkatze stabil sowie präzise geführt werden kann. Gleichzeitig sollen Schwingungen reduziert und ein sauberer Seillauf mit geringerem Verschleiß erreicht werden. Die Spannfunktion unterstützt damit Betriebssicherheit, Führungsqualität und Wartungsfreundlichkeit.
Vorteile
- Konstante Seilspannung
- Reduktion von Schlaffseil und schwingungsbedingten Einflüssen
- Präzisere Führung und Positionierung der Laufkatze
- Geringerer Verschleiß durch saubereren Seillauf und weniger Biegewechsel
Funktionsprinzip
- Spindelhubgetriebe erzeugen die lineare Spannbewegung
- Das Spannsystem hält die Seile am Backreach unter kontrollierter Vorspannung
- Dadurch lassen sich Seilführung und Spannniveau reproduzierbar einstellen
- Weniger Biegewechsel unterstützen eine längere Seillebensdauer und einen stabileren Seillauf
Einsatzszenarien
- Backreach-Seilspannsysteme an Containerkranen
- Retrofit bestehender Spannlösungen
- Krananwendungen mit Fokus auf Seillebensdauer und sauberen Seillauf
- Systeme, in denen Schwingungsreduktion und präzise Führung der Laufkatze relevant sind
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Sie planen eine Verriegelungs-, Positionier-, Stell- oder Spannfunktion im Umfeld von STS- und Containerkranen? Dann senden Sie uns kurz die technische Aufgabe sowie die wichtigsten Randbedingungen wie Last, Hub, Einbausituation, Bewegungsablauf und Steuerungsanforderung. ZIMM unterstützt Sie bei der Auswahl von elektromechanischen Aktuatoren der Baureihen ZA-I und ZA sowie von Spindelhubgetrieben für Bewegungsaufgaben im OEM- und Retrofit-Umfeld.