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Der ZIMM Builder wird häufig mit klassischen CAD-Produktkonfiguratoren gleichgesetzt. Diese Einordnung greift jedoch zu kurz. Während CAD-Konfiguratoren Geometrien abbilden und CAD-Daten liefern, adressiert der ZIMM Builder eine andere, vorgelagerte Herausforderung: die technisch sichere Auslegung kompletter Hubanlagen. Die Umbenennung ist daher keine Marketingentscheidung, sondern die logische Konsequenz eines veränderten Funktionsumfangs.
Der frühere CAD-Produktkonfigurator hatte eine klar definierte Rolle:
Die technische Verantwortung für die Gesamtauslegung lag dabei überwiegend beim Anwender. Kritische Fragen zur Kombinierbarkeit oder technischen Zulässigkeit mussten häufig nachgelagert geklärt werden – außerhalb des Tools.
CAD-Modelle zeigen, wie etwas aussieht, nicht jedoch, ob ein Gesamtsystem technisch zulässig ist. Bei komplexen Anwendungen entstehen Probleme selten durch fehlerhafte Geometrien, sondern durch falsche Annahmen in der Systemlogik. Genau hier stoßen klassische CAD-Produktkonfiguratoren an ihre Grenzen.
Bei komplexen Hubanlagen liegt die eigentliche Herausforderung nicht in der Darstellung einzelner Komponenten, sondern in der sicheren Entscheidung über das Gesamtsystem. Abhängigkeiten zwischen Baugrößen, Lasten, Antrieben und Zubehör beeinflussen sich gegenseitig. Eine isolierte Betrachtung einzelner Bauteile reicht nicht aus.
Fehlkonfigurationen entstehen in der Regel nicht im CAD-Modell, sondern dort, wo technische Abhängigkeiten unvollständig berücksichtigt werden. Werden diese Zusammenhänge erst nachgelagert geprüft, entstehen Rückfragen, Korrekturschleifen und Verzögerungen im Projektverlauf.
Die Umbenennung ist die logische Konsequenz eines deutlich erweiterten Funktionsumfangs. Der ZIMM Builder bildet nicht mehr nur Produkte ab, sondern unterstützt aktiv die technische Entscheidungsfindung auf Systemebene. Statt Bauteile zu kombinieren, werden vollständige, technisch valide Systeme aufgebaut.
Nein. Die Umbenennung ist keine Marketingmaßnahme, sondern eine sachlich korrekte Beschreibung dessen, was das Tool leistet: den systematischen Aufbau technisch abgesicherter Lösungen.
Der ZIMM Builder verfolgt einen systemorientierten Ansatz. Technische Regeln, Abhängigkeiten und Ausschlusskriterien sind im System hinterlegt und werden während der Konfiguration automatisch berücksichtigt. Dadurch entsteht nicht nur ein CAD-Modell, sondern eine technisch abgesicherte Systemlösung.
Die systemgestützte Entscheidungslogik ist der Kern des ZIMM Builders. Sie stellt sicher, dass:
Ein Teil der technischen Verantwortung wird damit vom Anwender in das System verlagert.
| Aspekt | ZIMM Builder | Klassische CAD-Konfiguratoren |
| Grundprinzip | Systemgestützte Entscheidungslogik für komplette Hubanlagen | Abbildung von Geometrie und Einzelkomponenten |
| Technische Verantwortung | Wird während der Konfiguration systemseitig unterstützt | Liegt primär beim Anwender |
| Ergebnis | Technisch abgesicherte Systemlösung | CAD‑Modell |
| Entscheidungsbasis | Gemeinsame Entscheidungsgrundlage | Unterschiedliche Annahmen je Rolle |
| Klärung kritischer Fragen | Direkt während der Konfiguration | Häufig nachgelagert |
| Wirkung im Projekt | Weniger Fehlkonfigurationen, kürzere Projektphasen | Rückfragen und Korrekturschleifen |
Der zentrale Mehrwert liegt in der gemeinsamen technischen Entscheidungsgrundlage. Vertrieb, Technik und Kunde arbeiten von Beginn an auf derselben Basis. Entscheidungen entstehen dort, wo sie gebraucht werden – in der frühen Konzept- und Angebotsphase. Für Anwender im Maschinen- und Anlagenbau bedeutet der Einsatz des ZIMM Builders:
Fehlkonfigurationen entstehen gar nicht erst, da technische Plausibilität bereits während der Konfiguration sichergestellt wird.
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